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Fondsexperte: Krise bei offenen Immobilienfonds setzt sich fort

Der Deka-Finanzvorstand, Matthias Danne, hat sich pessimistisch über die Aussichten für die weitere Entwicklung bei den offenen Immobilienfonds geäußert. Das berichtet das Handelsblatt. Demnach hegt Danne große Zweifel, ob große, derzeit eingefrorene offene Immobilienfonds, wie beispielsweise die Fonds CS Euroreal und SEB ImmoInvest, sich je wieder erholen werden. Er rechnet im Gegenteil mit dem weiteren Sterben von offenen Immobilienfonds.

In diesem Zusammenhang kritisierte Danne auch vorschnelle Ankündigungen von Fondsgesellschaften, eingefrorene Immobilienfonds wieder öffnen zu wollen, wenn dieses Versprechen anschließend nicht eingelöst werde. Solche Signale sorgten für eine weitere Verunsicherung von Anlegern.

Ob sich die kritische Einschätzung Dannes bewahrheiten wird, könnte sich schon bald zeigen. Denn im kommenden Mai stehen zwei Schwergewichte auf dem deutschen Immobilienfonds-Markt vor der Entscheidung, ob sie ihre Fonds wieder öffnen oder aber für immer schließen müssen. Zwar soll bei beiden Fonds die Öffnung zur Zeit mit Hochdruck vorbereitet werden, doch scheint unklar, ob sie bis dahin ausreichend Liquidität angehäuft haben werden, um die dann einsetzenden Anteilsrückgaben finanzieren zu können. Sollten die Pläne für die Wiederöffnung der Fonds scheitern, wäre dies ein weiteres negatives Signal für die Branche.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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