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Deutsche wollen mehr Durchblick bei Finanzen

Die Deutschen wünschen sich bessere Bildung im Hinblick auf das Thema Geldanlage, und das sollte bereits in der Schule vermittelt werden. Das ist laut Bericht des Handelsblatts das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Vermögensverwaltungsgesellschaft Axa Investment Managers (Axa IM), die vom Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt wurde.

Um dieses Ziel zu erreichen, befürworten rund 68 Prozent der befragten Personen, das Thema Finanzen schon in der Schule zu behandeln. Der Wunsch nach mehr Bildung auf diesem Gebiet kommt nicht von ungefähr: viele der Befragten sind selbst vor dem Hintergrund von Finanzkrisen und sonstigen Turbulenzen auf den Finanzmärkten verunsichert und wünschen sich mehr Aufklärung, so eine Sprecherin von Axa IM. Das Unternehmen stuft seinerseits einen Großteil der Befragten als Anfänger oder Unwissende im Hinblick auf ihre Finanzwissen ein, wobei das Wissensdefizit besonders hoch in der Gruppe der Geringverdiener und der über 60-Jährigen sein soll. Insgesamt sei aber eine leichte Wissensverbesserung im Vergleich zu den Vorjahren auszumachen.

Grundsätzlich werden laut Studie Geldanlagen in Fonds als Option für Besserverdienende eingeschätzt. Kleinverdiener vertrauen nach wie vor den klassischen Sparformen, wie Sparbuch oder Tagesgeld. Immerhin dürfen sich die Deutschen über ihren Realismus hinsichtlich des vorhandenen Finanzwissens freuen. Die Studienergebnisse für Österreich und die Schweiz bescheinigen den dortigen Befragten eine Überschätzung der eigenen Kenntnisse zu diesem Thema.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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