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Geldanlage: Bloß nicht auf sogenannte Experten hören

Einmal mehr hat eine Untersuchung bestätigt, was von Analystenempfehlungen zu Aktienanlagen zu halten ist: gelinde gesagt nicht allzu viel. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Auswertung von Bloomberg-Daten, über die das Handelsblatt am 20. August 2008 berichtet.

Demnach hätten die Ratschläge dieser Experten einem Anleger 6.000 Dollar Verlust beschert, wenn er im März 2009 von ihnen empfohlene Aktien im Volumen von 10.000 Dollar erworben und im Gegenzug solche aus schlecht gerateten Sektoren leer verkauft hätte. Die Studie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass viele Analysten sich zu sehr auf die Fundamentaldaten verlassen und Soft-Facts, wie z.B. Stimmungen, zu sehr außer Acht gelassen hätten. Denn merkwürdigerweise erholten sich in den letzten Monaten gerade solche Titel, die von den Analysten aufgrund der Fundamentaldaten zum Verkauf empfohlen worden waren.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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