Impuls für ABS-Märkte |
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Seit dem Beginn der Finanzkrise ist das Vertrauen in die sogenannten Asset Backed Securities (ABS) fundamental geschwunden. Schuld an dieser Entwicklung waren auch Emittenten, die mit Hilfe dieses Vehikels Schrott-Verbriefungen unter die Leute und damit ein komplettes Finanzmarktprodukt in Verruf brachten.
In der Folge brach der ABS-Markt erheblich ein und die Papiere ließen sich - wenn überhaupt - nur noch mit erheblichen Abschlägen weiterverkaufen. Unter dieser Entwicklung hatten auch Investoren zu leiden, deren Verbriefungen AAA-geratet waren.
Doch langsam kommt wieder Bewegung in den tot geglaubten Markt. Als eine der ersten Banken will die spanische Santander ABS zurückkaufen. Zwar gilt dieses Angebot nur für institutionelle Anleger und für bestimmte Verbriefungen, und auch werden in diesem Fall die Verkäufer Abschläge hinnehmen müssen. Dennoch stellt das Angebot gewissermaßen ein Licht am Ende des Tunnels dar, da in diesem Fall die Abschläge nicht so hoch ausfallen sollen wie vorher und durch das angekündigte Rücknahme-Volumen von rund 16,5 Mrd. Euro endlich wieder ein wenig Bewegung in die ABS-Märke kommt. Es besteht die Hoffnung, dass andere Banken dem Beispiel der Santander Bank folgen werden und damit den ABS-Märkten wieder Leben eingehaucht wird. Bei aller Hoffnung sollten sich Inhaber von ABS-Papieren jedoch nicht der Hoffnung hingeben, aus dem Engagement mit Gewinn auszusteigen. Insbesondere Inhaber von schlecht gerateten Verbriefungen werden sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, letztlich auf ihren Papieren sitzen zu bleiben. |
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