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Banken haben ein Glaubwürdigkeitsproblem

Die Finanzkrise hat das Vertrauen der Kunden in die Finanzinstitute nachhaltig erschüttert. Unter dem Eindruck der Ereignisse hatten die Banken vollmundig Änderungen in ihrem Verhalten den Kunden gegenüber angekündigt, vor allem im Hinblick auf die Transparenz der angebotenen Finanzprodukte. Doch anscheinend ist aus dieser Ankündigung nicht viel geworden, zumindest wenn man der Studie des Marktforschungsunternehmens Facit glauben schenken darf, über die das Handelsblatt am 1. Oktober 2010 berichtet.

Demnach sind 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten 1.000 Personen der Meinung, dass noch mehr als drei Jahre ins Land gehen werden, bis die Banken die verlorene Glaubwürdigkeit wiedererlangt haben. Offensichtlich bemerken die Kunden, dass die Banken im Wesentlichen ihre bisherigen Marktstrategien weiter verfolgen und halten die kommunizierten Besserungsgelöbnisse für unglaubwürdig.

Die Studie zeigt angeblich auch Wege auf, wie die Banken ihr Glaubwürdigkeitsproblem in den Griff bekommen können. Als wichtigster Punkt - wen wundert es - wird die Forderung nach mehr Transparenz erhoben. Darüber hinaus sehen die Verfasser der Studie auch Handlungsbedarf bei der Beratungsqualität, der Dialogfähigkeit und beim Verantwortungsbewusstsein der Banken für die Wirtschaft als Ganzes.

Alles Selbstverständlichkeiten, sollte man meinen, doch offensichtlich sind viele Finanzinstitute entweder nicht in der Lage oder nicht willens, auf die Signale ihrer Kunden zu achten.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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