Immobilenfonds – Wege aus der Krise |
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Viele Fondsgesellschaften sind den Folgen der Finanzkrise mit der vorübergehenden Schließung ihrer Immobilienfonds begegnet, um auf diese Weise einem unkontrollierten Mittelabfluss zuvor zu kommen. Was in der Krise zunächst als probates Mittel galt, geriet im Laufe der Zeit in die Kritik, verhinderte die Maßnahme doch, dass Anleger ihr Kapital frei disponieren konnten.
Ein Jahr nach dem Beginn der dramatischen Phase der Finanzkrise haben nach und nach immer mehr Fondsgesellschaften damit begonnen, ihre Immobilienfonds wieder für den Handel zu öffnen. Das sollte für Anleger jedoch kein Anlass sein davon auszugehen, dass alles wieder im Lot sei. Die Branche leidet noch immer unter strukturellen Problemen.
Branchenkenner sehen vor allem bei den institutionellen Anleger die Verantwortung für die negative Entwicklung, die letztlich zu den Fondsschließungen geführt hat. Diese hätten die Immobilienfonds genutzt, um Liquidität kurzfristig zu parken. Mit dem plötzlichen Abzug dieser Mittel aus den Fonds begann die Abwärtsspirale, die nur durch eine zeitweise Schließung der Fonds unterbrochen werden konnte. Experten erheben deshalb die Forderung, dass institutionelle Anleger ihre Einlagen für mindestens ein Jahr in den Fonds belassen müssen. Damit wäre ein wesentliches spekulatives Element eliminiert. Zwar gab und gibt es bereits Abreden zwischen Fonds und institutionellen Anlegern doch offensichtlich wurden diese nicht in allen Fällen eingehalten. Eine gesetzliche Verpflichtung der Institutionellen könnte hier Abhilfe schaffen. Ob diese jedoch kommt, ist derzeit nicht absehbar. Anleger in Immobilienfonds werden sich daher auch in Zukunft auf derartige ungünstige Entwicklungen einstellen müssen. Tendenziell ist für die kommenden Jahre von einer erhöhten Volatilität auszugehen und es wird bei der Anlageentscheidung mehr denn je darauf ankommen, sich die Fondsstruktur genau anzusehen. |
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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
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