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Mit Dubai geht’s bergab

Anleger, die in Anlageprodukte investiert haben, die sich auf das Wüsten-Emirat Dubai beziehen, brauchen derzeit starke Nerven. Zahlreiche Fonds haben auch in Deutschland große Summen eingesammelt, um in Dubai Immobilien zu entwickeln. Doch für manchen Anleger könnte es ein böses Erwachen geben.

Insbesondere Anleger in geschlossene Immobilienfonds werden starke Nerven brauchen, ist ein Ausstieg aus dem Investment praktisch unmöglich. Darüber hinaus ist es derzeit völlig offen, ob sie das investierte Kapital jemals wiedersehen werden. Fachleute gehen davon aus, dass Ende 2008 Anleger insgesamt rund 272 Mio. Euro in Fonds angelegt hatten, die als Anlageziel Immobilien in Dubai hatten. Zwar klangen die Versprechungen der Fondsgesellschaften traumhaft, dennoch waren Zweifel von Anfang an angebracht. Die Stiftung Warentest warnte beispielsweise schon im Jahr 2005, dass Geldanlagen in Dubai mit erheblichen Risiken belastet seien. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die Fondsunterlagen selbst Mindestanforderungen nicht entsprächen und Angaben zur Mittelverwendung oftmals gar nicht vorhanden seien.

Im Zuge der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise gingen auch in Dubai die Immobilienpreise bzw. Mieten in den Keller, so dass der Traum von der hochrentablen Geldanlage für die meisten Dubai-Anleger schnell platzte. So manches Projekt hat inzwischen sogar dir Strafverfolgungsbehörden auf den Plan gerufen, wie z.B. der Dubai 1000 Hotelfonds. Rund 140 Mio. Euro soll der Fonds eingesammelt haben, doch von dem versprochenen 1000-Zimmer-Hotel ist bislang nicht viel zu sehen. Wo das Geld geblieben ist, kann leider auch niemand sagen.

Anlegern, insbesondere solche, die nach sicheren Anlageformen suchen, oder die sich eine Altersvorsorge aufbauen wollen, sollte die negative Entwicklung vieler Dubai-Fonds als abschreckendes Beispiel dienen. Einmal mehr hat sich hier gezeigt, dass es hohe Renditen zusammen mit geringem Risiko nicht geben kann. Jeder, der etwas anderes verspricht, verfolgt wahrscheinlich vorrangig eigene Interessen, sicherlich aber nicht die Interessen des Anlegers.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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