Probleme mit Immobilienfonds nehmen zu |
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Die Probleme bei Immobilienfonds namhafter Anbieter nehmen zu. Neben Fonds der US-Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs ist nun auch der Fonds „Rreef America Reit III" so unter Druck geraten, dass die Deutsche Bank als Fondsverwalter eingreifen musste.
Damit reiht sich die Deutsche Bank ein in die Hiobsbotschaften über Immobilienfonds, die den Markt in den letzten Tagen erschüttert haben. Die Ursache für die Schwäche bei den betroffenen Fonds soll in der anhaltenden Krise bei Gewerbe-Immobilien liegen. So soll beispielsweise der Fonds „Whitehall Street International" von Goldman Sachs fast sein gesamten Eigenkapital aufgebraucht haben. Gerade mal 30 Mio. Dollar sollen laut Presseberichten noch von den ursprünglich 1,8 Mrd. Dollar übrig sein. Der Fonds „Morgan Stanley Real Estate Fund VI" soll ebenso eine atemberaubende Talfahrt hingelegt haben. Die als Fondsverwalter agierenden Banken versuchen derweil, durch Restrukturierung und andere Stützungsmaßnahmen die betroffenen Fonds zu stabilisieren. Dieses Engagement kommt nicht von ungefähr. Fachleute befürchten, dass sich hier bereits die nächste Welle der Finanzkrise anbahnt. Die Insolvenz eines großen Immobilienfonds könnte wiederum viele Pensionsfonds mit sich reißen, die große Beträge in die einst als relativ sicher geltenden Immobilienfonds investiert haben. |
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