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Sammelklage gegen AWD in Österreich

Das Handelsgericht Wien hat eine Sammelklage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen den auch in Deutschland tätigen Finanzdienstleister AWD zugelassen. AWD wird vorgeworfen, zahlreiche österreichische Sparer über das mit einer angebotenen Geldanlage einher gehende Risiko getäuscht zu haben.

Angeblich sollen rund 2.500 Anleger im Zeitraum von Ende der 90er bis 2007 Aktien der „immofinanz" bzw. „immoeast" über AWD-Berater erworben haben. Sie hätten dabei in der Regel wenig Anlageerfahrung gehabt und der Versicherung der AWD-Berater geglaubt, dass es sich dabei um eine weitgehend risikofreie Geldanlage handele. Tatsächlich verloren die Anleger jedoch mit dieser Geldanlage einen Großteil des eingesetzten Kapitals, da die Papiere der „immofinanz" bzw. „immoeast" im Zuge der Finanzkrise erheblich an Wert verloren. Nach Pressemeldungen soll der Streitwert bei rund 40 Mio. € liegen.

AWD bestreitet die Vorwürfe und lehnt die Durchführung von Sammelklagen ab, da keine systematische Fehlberatung vorliege. Mit dem Beschluss des Handelsgerichts Wien dürften diese allerdings nun in greifbare Nähe gerückt sein, sollte es nicht doch noch auf dem Vergleichsweg zu einer Einigung kommen.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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