Schwere Zeiten für KanAm Fonds |
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Anlegern der KanAm Fonds 15, 16, 20 und 22 stehen Pressemeldungen zufolge schwere Zeiten ins Haus. Es sollen Verluste von hunderten Millionen Dollar drohen.
Bei den genannten KanAm Fonds handelt es sich um Immobilienfonds, deren Vermögen hauptsächlich in ein Einkaufszentrum (sog. Megamall) in den USA investiert wurde. Hierbei handelt es sich um eine für deutsche Verhältnisse riesige Anlage, die neben verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten auch eine Skihalle, Kinos und einen Vergnügungspark umfasst. Die Kosten für die Erstellung dieses Immobilie sollen sich auf rund 2 Mrd. Dollar belaufen. Sie wurden neben Bankdarlehen durch Mittel aus den KanAm-Fonds aufgebracht. Insgesamt sollen die Fonds rund 400 Mio. € bei Anlegern eingesammelt haben. Die Probleme haben ihre Ursache in einem Fonds der insolventen US Bank Lehman Brothers, der ebenfalls an dem Projekt beteiligt war, aber seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte. Darauf hin übernahmen die finanzierenden Banken die Kontrolle über die Immobilie. Pressemeldungen zufolge können KanAm-Anleger nur dann mit einer (Teil)-Rückzahlung rechnen, wenn es den Banken gelingen sollte, das Einkaufszentrum für mehr als 500 Mio. US-Dollar zu veräußern. Anleger sollten bereits jetzt prüfen lassen, ob sie zum Zeitpunkt des Erwerbs der Fondsbeteiligung ordnungsgemäß über die Risiken dieser Geldanlage aufgeklärt wurden. Im Falle einer Pflichtverletzung des Anlagevermittlers besteht grundsätzlich Schadenersatzpflicht. |
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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
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