Futura Finanz: Ex-Chef verhaftet |
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Der ehemalige Chef des insolventen Finanzvertriebs Futura Finanz sitzt laut Pressemeldungen hinter Gittern. Ihm sollen von der Staatsanwaltschaft Betrugsdelikte im Zusammenhang mit dem Vertrieb des Multi Advisor Fonds vorgeworfen werden. Wegen Fluchtgefahr wurde Untersuchungshaft angeordnet, während die zuständige Staatsanwaltschaft Hof weiter ermittelt.
Die Beteiligungen am Multi Advisor Fonds weisen für Anleger ein besonders hohes Haftungsrisiko auf, da der Fonds als GbR strukturiert wurde. Gesellschafter einer GbR haften jedoch in der Regel auch mit ihrem gesamten Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Für Anleger ist das ein kaum zu überschauendes Risiko. Der verhaftete Ex-Chef von Futura Finanz (IFF AG), Michael Turgut, war in der Vergangenheit bereits öfter wegen dubioser Anlageprodukte auf verschiedenen Warnlisten erschienen. So soll er beispielsweise auch eine zentrale Rolle beim Vertrieb von Beteiligungen an der Frankonia Sachwert AG (jetzt: Deltoton AG) und der insolventen Göttinger Gruppe gespielt haben. Anlegern sollen diese Beteiligungen als sichere Altersvorsorge angepriesen worden sein. |
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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
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