Island: Referendum soll Entscheidung bringen |
|
Ein Referendum am 6. März soll in Island die endgültige Entscheidung darüber bringen, ob die milliardenschweren Rückzahlungen ausländischer Sparguthaben kommen oder nicht.
Beobachter gehen davon aus, dass sich die Mehrheit der Isländer gegen die Rückzahlung aussprechen wird, da dies über Jahre eine enorme Belastung der Bevölkerung nach sich ziehen würde.
Zwar hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, dass die Rückzahlung der Sparguthaben vorsah, die im Zuge der Bankenpleiten vernichtet worden waren, doch hatte der Präsident Islands durch ein Veto das Gesetz auf Eis gelegt. Die von einer Nicht-Zurückzahlung hauptsächlich betroffenen Staaten Großbritannien und die Niederlande haben bereits deutlich gemacht, dass in diesem Fall politische Konsequenzen drohen, die auch die Aufnahme Islands in die Europäische Union betreffen könnten. Für den Fall, dass das Referendum zu einer Ablehnung der Rückzahlung führt, versucht der Inselstaat nun, ausländische Regierungen als Vermittler einzuschalten. Angeblich soll hier Norwegen im Gespräch sein. |
Sonstiges
Vermittlerportal
Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
Aktuelles
- Vermögensverwaltungsfonds geschlossen
- Telekom-Prozess: schlechte Aussichten für geschädigte Anleger
- Fondsexperte: Krise bei offenen Immobilienfonds setzt sich fort
- Immobilien-Dachfonds wird aufgelöst
- Solar-Pleite trifft Kleinanleger
- Futura Finanz: Ex-Chef verhaftet
- Schrottimmobilie: finanzierende Bank zu Schadenersatz verurteilt
- BaFin: Beipackzettel für Wertpapiere sind unzureichend
- Promis haften bei Werbung für Finanzprodukte
- Lehman Brothers: Abwicklung kann beginnen
