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Immobilienfonds weiter in der Krise

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Die schlechten Nachrichten aus der Immobilienfonds-Branche reißen nicht ab. Nachdem kürzlich der Anbieter Aberdeen für Schlagzeilen sorgte, weil sein offener Immobilienfonds „Degi International" für mindestens weitere neun Monate geschlossen bleiben soll, folgt nun Axa Investment Managers mit der Nachricht, dass der Fonds „Axa Immoselect" ebenfalls wegen Liquiditätsproblemen für weitere neun Monate geschlossen bleiben soll.

Der Fonds war im November letzten Jahres erneut eingefroren worden, nachdem man ihn zuvor für drei Monate geöffnet hatte. Offenbar war der Liquiditätsabfluss jedoch so groß, dass man die Notbremse erneut ziehen musste. Eigentlich hatte man in der Branche gehofft, dass das Schlimmste überstanden wäre, nachdem seit Herbst 2008 viele Investoren in Folge der Finanzkrise Milliardenbeträge aus Immobilienfonds abgezogen hatten. Das zaghafte Öffnen eingefrorener Immobilienfonds in den letzten Monaten sollte als Zeichen für die Rückkehr zur Normalität gelten.

Das erneute Einfrieren von zuvor wieder geöffneten Fonds macht jedoch deutlich, dass die Krise noch lange nicht überwunden ist. Dass die jüngsten Negativschlagzeilen keine Einzelfälle sind, zeigt auch die Ankündigung der TMW Immobilien Weltfonds, keine Verkaufsaufträge mehr von Anlegrn für die nächsten drei Monate auszuführen. Auch dieser Fonds war erst im Dezember letzten Jahres wieder geöffnet worden.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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