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Und wieder ein Schiffsfonds vor der Pleite

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In den letzten Monaten waren bereits einige Schiffsfonds in die Insolvenz gegangen. Nun soll angeblich auch die MS Paula Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG von Insolvenz bedroht sein. So soll die Geschäftsführung der Gesellschaft zu der Auffassung gelangt sein, dass eine dauerhafte Fortführung der Gesellschaft nicht möglich sei. Nun sollen sich die Gesellschafter an der Restrukturierung zur Vermeidung der Insolvenz beteiligen.

Für die Gesellschafter bedeutet der Restrukturierungsplan, dass sie weiteres Kapital zuschießen sollen, um den sonst drohenden Totalverlust der Anlage abzuwenden. Für betroffene Anleger ist es praktisch unmöglich, im Vorhinein abzuschätzen, ob ein Nachschießen von Eigenkapital auch wirklich dazu führen wird, dass die Insolvenz abgewendet werden kann. Für sie besteht ein erhebliches Risiko, dass am Ende das gesamte investierte Kapital verloren geht.

Anleger sollten daher unbedingt prüfen, ob sie im Vorfeld des Anlagegeschäfts von ihrem Anlageberater ordnungsgemäß über die Risiken der Geldanlage aufgeklärt wurden. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, steht ihnen grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz zu. Auch wäre zu prüfen, ob im Zusammenhang mit dem Anlagegeschäft Provisionen zwischen Anlageberater und Fonds geflossen sind, über die der Anleger nicht informiert wurde. Auch in diesem Fall bestünde für den Anleger grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz. In jedem Fall ist die Beratung durch einen in Anlagerecht versierten Fachmann unbedingt anzuraten.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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