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Riesenrad Fonds: Strafanzeige gegen Deutsche Bank

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Pressemeldungen zufolge soll gegen die Deutsche Bank Strafanzeige wegen des Verdachts auf Betrug bzw. Kapitalanlagebetrug erstattet worden sein. Die Anzeige soll im Namen von Anlegern des Global View Fonds der Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. erfolgt sein.

Diese Anleger werfen der Deutsche Bank angeblich vor, dass Verantwortliche des Instituts sich nicht mit der im Verkaufsprospekt kommunizierten Provision von 10 Prozent für „Eigenkapitalvermittlungskosten" zufrieden geben wollten, die ihr von der Vertriebstochter DBM Fonds Invest GmbH gezahlt werden sollte. Sie sollen statt dessen mindestens 12 Prozent Provision von der DBM verlangt haben. Um diese zusätzliche Gebühr zu rechtfertigen, soll eine Deutsche Bank-Tochter angeblich eigens eine „Due Dilligence" (Unternehmens- bzw. Projektbewertung) erstellt haben, die mit den weiteren zwei Prozent Provision vergütet worden sein soll. Diese zusätzlich Provision hätte dann aber nur Anleger belastet, die über die Deutsche Bank bzw. die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG Anteile an dem Fonds gezeichnet haben.

Ob die Hinweise für das Vorliegen einer Straftat ausreichen, um Ermittlungen wegen Betrugs bzw. Kapitalanlagebetrugs aufzunehmen, ist derzeit noch offen. Insofern kann über die Stichhaltigkeit der Vorwürfe auch noch keine Aussage gemacht werden.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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