Axa löst Immobilienfonds „Immoselect“ auf |
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Nach zwei Jahren vorübergehender Schließung kommt nun das endgültige Aus für den Immobilienfonds Axa Immoselect. Offenbar ist es in dieser Zeit dem Fondsmanagement nicht gelungen, die Fondsliquidität auf ein ausreichendes Maß anzuheben. Damit begründet der Versicherungskonzern auch selbst seine Entscheidung über das Ende des Fonds.
Angeblich soll der Fonds derzeit nur über eine Liquiditätsquote von rund 10 Prozent verfügen - viel zu wenig für eine Wiedereröffnung. Denn es muss davon ausgegangen werden, dass viele Anteilseigner die Gelegenheit genutzt und ihre Fondsanteile zurückgegeben hätten. Fachleute sehen daher die minimale Liquiditätsquote eines Immobilienfonds nach Wiedereröffnung bei rund 25 bis 30 Prozent. Die Entscheidung, den Fonds aufzulösen bedeutet nun, dass sämtliche Immobilien des Sondervermögens zum Verkauf angeboten werden. Das Fondsmanagement geht davon aus, dass im April 2012 erste Abschlagszahlungen an die Anteilseigner vorgenommen werden können. Ob die Erlöse ausreichen werden, um die Anteilseigner vor einem Vermögensschaden zu bewahren, muss sich erst noch zeigen. In jedem Fall wird die Abwicklung des Fonds mit Interesse verfolgt werden, da noch weitere große Immobilienfonds vor der Entscheidung stehen, ob sie fortgeführt oder aber aufgelöst werden sollen. Hierunter fällt auch der Fonds Degi International von Aberdeen. Fachleute gehen davon aus, dass auch hier die Entscheidung zu Gunsten der Auflösung des Fonds fallen wird. |
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