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Lehman-Pleite: deutsche Gläubiger können mit Auszahlung rechnen

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Für die deutschen Gläubiger der insolventen US-Bank Lehman Brothers rücken Zahlungen auf ihre Forderungen in greifbare Nähe, nachdem mit einer Reihe von Hauptgläubigern eine Einigung über ihre Forderungen erzielt worden ist. Pressemeldungen zufolge sollen die deutschen Hauptgläubiger, das sind beispielsweise die Deutsche Bundesbank und der Bundesverband deutscher Banken, nunmehr unbesicherte Forderungen in Höhe rund 8,8 Mrd. US-Dollar gegenüber der US-Bank haben. Ursprünglich soll die Summe der Forderungen der beiden Gläubiger rund 37 Mrd. US-Dollar betragen haben. Die nun erzielte Einigung gilt als eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Auszahlung der Insolvenzmasse an die Gläubiger.

Dennoch können die Gläubiger nicht davon ausgehen, dass ihre Forderungen in voller Höhe befriedigt werden können. Insgesamt sollen rund 65 Mrd. US-Dollar zur Verteilung zur Verfügung stehen, was einer Quote von rund 20 Prozent entspräche. Bis zum 4. November 2011 läuft noch die Frist, bis zu der Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen können. Damit könnten die Zahlungen Anfang des kommenden Jahres aufgenommen werden.

 

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