Medienberichte: Strafanzeige gegen Finanzdienstleister AWD |
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Laut Medienberichten soll die Staatsanwaltschaft Wien gegen den Finanzdienstleister AWD Ermittlungen wegen schwerer Betrugsvorwürfe eingeleitet haben. Ihm wird angeblich vorgeworfen, Kunden bei ihren Anlageentscheidungen falsch beraten zu haben. Die Ermittlungen sollen aufgrund einer Strafanzeige des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI) eingeleitet worden sein.
Angeblich soll dem Gründer des AWD, Carsten Maschmeyer, und weiteren AWD-Verantwortlichen schwerer gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen werden. Hierfür soll allerdings weder eine Bestätigung noch ein Dementi der zuständigen Staatsanwaltschaft vorliegen.
Laut AWD liegt bisher keine Strafanzeige des VKI vor. Auch habe es keinen Kontakt zur Staatsanwaltschaft Wien gegeben. Die bisherigen Vorwürfe des VKI hätten sich vor österreichischen Gerichten nicht erfolgreich nachweisen lassen. Insbesondere hätten die Gerichte keine Anhaltspunkte für eine systematischen Falschberatung erkennen können. Der AWD kündigte deshalb rechtliche Schritte gegen die „unternehmensschädigende Kampagne" des VKI an. Dieser Darstellung widerspricht jedoch ein Bericht des „Stern", wonach angeblich tausende österreichische Anleger absichtlich zu riskanten Anlagen überredet worden sein sollen, um auf diese Weise hohe Provisionen zu erzielen. Hierfür sollen neben Zeugenaussagen ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens auch AWD-interne Unterlagen vorliegen. |
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