Lehman Brothers: Abwicklung kann beginnen |
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Die insolvente US-Bank Lehman Brothers verlässt nach Zustimmung des zuständigen Insolvenzgerichts den Gläubigerschutz. Damit kann rund zweieinhalb Jahre nach Eintritt der Insolvenz mit der Auszahlung von Geldern an die Gläubiger begonnen werden. Diese haben Forderungen von rund 450 Mrd. US-Dollar in ihren Büchern stehen. Da allerdings nur rund 65 Mrd. US-Dollar zur Auszahlung zur Verfügung stehen, werden die Gläubiger auf einem Großteil ihrer Forderungen sitzen bleiben.
Ein Großteil des Restvermögens wird voraussichtlich an vorrangige Gläubiger wie z.B. Finanzbehörden gehen.
Für die Abwicklung der Bank wurde eigens eine Zweckgesellschaft (Lehman Brothers Holdings Inc.) gegründet. Nach deren eigenen Angaben soll es sich bei dem Insolvenzverfahren um das größte und komplexeste dieser Art handeln. Auch wenn erwartet wird, dass das zuständige Insolvenzgericht das Ende des Insolvenzverfahrens für den 31. Januar 2012 erklären wird, dürfte die Abwicklung der Bank noch bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen. Denn das Restvermögen der Gesellschaft liegt größtenteils nicht liquide vor. Insbesondere die zahlreichen Immobilien müssen zunächst noch verwertet werden. |
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