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Albis-Bilanz von Betrugsfällen schwer belastet

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Die von der Albis Capital AG & Co. KG vorgelegte Bilanz für das Jahr 2009 weist nach Pressemeldungen schwere Belastungen aus, die aufgrund von internen und externen Betrugsfällen entstanden sind. Im Ergebnis soll daher im Geschäftsjahr 2009 ein Verlust von rund 21,1 Mio. € entstanden sein.

Laut Geschäftsbericht der Gesellschaft soll es sich um sehr umfangreiche und komplexe Betrugsfälle handeln, die aufwändige Ermittlungen nach sich zögen. Dennoch soll es inzwischen zu einer strafrechtlichen Verurteilung eines Mitarbeiters einer Leasinggesellschaft gekommen sein, der einen Schaden von über 400.000 € verursacht haben soll. Daneben sollen sich weitere Verdächtige in Untersuchungshaft befinden. Ein weiterer mutmaßlicher Betrüger soll sich ins Ausland abgesetzt haben.

Nach Angaben der Gesellschaft soll das seit Mitte des Jahres 2009 eingestellte Neukundengeschäft langsam wieder anlaufen, und das, obwohl die Gesellschaft derzeit keine Prognose über die zukünftige Geschäftsentwicklung geben kann. Laut Rechenschaftsbericht der Treuhänderin der Treugeber-Beteiligungen, HFT, bestünden aufgrund der erheblichen Abweichungen der wirtschaftlichen Entwicklung der Albis Capital zum prospektierten Verlauf erhebliche Risiken in der weiteren Geschäftsentwicklung. Die Prospektergebnisse seien daher kurzfristig nicht mehr zu erreichen. Insgesamt werde jedoch alles getan, um wieder zu einem normalen Geschäftsbetrieb zurückzukehren.

Ob diese Nachrichten Anleger der Albis Capital beruhigen werden, darf bezweifelt werden. Denn diese müssen u.U. damit rechnen, dass sie zur Rückzahlung bereits erhaltener Ausschüttungen verpflichtet werden. Anleger, die wegen der nach wie vor schwierigen Lage der Gesellschaft nach Möglichkeiten suchen, aus ihrer Investition auszusteigen, sollten ihre Rechtsposition unbedingt mit einem in Anlagerecht erfahrenen Experten abklären.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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