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VIP Filmfonds: Vergleichsangebot von Hypo-Vereinsbank und Commerzbank

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Die Hypo-Vereinsbank und die Commerzbank haben Anlegern des Medienfonds VIP 4 ein Vergleichsangebot unterbreitet. Dieses sieht für alle Anleger des Fonds die Rückzahlung von 95 Prozent ihrer Bareinlage bis zum 30. November 2014 vor. Darüber hinaus hat die Hypo-Vereinsbank angekündigt, keine Forderungen aus Darlehen geltend zu machen, die Anlegern zwecks Erwerb der Beteiligung gewährt wurden. Das Angebot soll dem Vernehmen nach auch für Anleger gelten, die bisher keine Schadenersatzforderungen geltend gemacht haben.

Anleger sollten bei Ihrer Entscheidung, ob sie das Vergleichsangebot der Banken annehmen, berücksichtigen, dass die Rückzahlung des Agios in Höhe von fünf Prozent nicht vorgesehen ist. Das Agio war bei Erwerb der Fondsanteile auf die Nominaleinlage zu leisten. Daneben besteht auch ein steuerrechtliches Risiko. Sollten sich die Finanzbehörden mit ihren Steuernachforderungen durchsetzen, wären sechs Prozent Verzugszinsen p.a. auf die bisher nicht gezahlten Steuern zu zahlen.

Anleger müssen sich bis zum 15. Januar 2010 entscheiden, ob sie das Vergleichsangebot von Hypo-Vereinsbank und Commerzbank annehmen wollen. Hier ist dringend die Einholung fachmännischen Rats anzuraten. Es existieren bereits zahlreiche Urteile gegen Banken, wonach Kläger die vollständige Rückzahlung ihrer Einlage erreicht haben und zusätzlich auch von bereits entstandenen und zukünftigen Schäden - einschließlich möglicher Steuerforderungen - freigestellt wurden.

 

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