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Erneut Ermittlungen gegen Caviar Creator

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Laut Bericht der „Euro am Sonntag“ vom 9. März 2008 wurden gegen das Fischzuchtunternehmen Caviar Creator (CC) Ermittlungen aufgenommen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs.

Angeblich wurde an die Aktionäre ein Fragebogen verschickt, in dem es heiße: „… kristallisiert sich heraus, dass CC offensichtlich mit unvollständigen und teilweisen Falschinformationen zur angeblichen Investition“ eines mutmaßlichen mexikanischen Großinvestors an die Öffentlichkeit gegangen sei.

Bei dem angeblichen mexikanischen Investor, der sich mit 150 Mio. Euro am Unternehmen beteiligt haben und dabei rund 20 Prozent der Anteile erworben haben soll, handelt es sich Gerüchten zu Folge lediglich um einen Strohmann. Möglicherweise hat die Aktion lediglich dazu gedient, die Aktionäre, die rund 50 Mio. Euro in Caviar Creator gesteckt haben dürften, zu beruhigen, da die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens hinter den kommunizierten Zielen zurückbleibt. Erst im Oktober 2007 räumte der Vorstand ein, dass das geplante Jahresziel von vier Tonnen Kaviar nicht erreicht werde.
 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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