Multi Advisor Fund I: Insolvenzgerüchte |
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Angeblich soll einer der Initiatoren der Multi Advisor Fund I GbR (MAF), die European Securities Invest SECI GmbH, Insolvenzantrag gestellt haben.
Damit wäre nach der inzwischen insolventen Privatbank Reithinger auch der zweite Initiator dieses Fonds pleite.
Bei dem MAF handelt es sich um ein besonders risikoreiches Produkt. Anleger, die sich in Form von Mitgesellschaftern an dem Fonds beteiligen können, haften nicht nur bis zur Höhe der Geschäftseinlage. Sie haften darüber hinaus auch noch persönlich mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Damit kann ein Investment in diesen Fonds zu einer existenzbedrohenden Angelegenheit werden. Zwar weist der Emissionsprospekt darauf hin, dass es sich hier um ein Produkt nur für den erfahrenen Anleger handele, dennoch sollen angeblich die Beteiligungen am MAF auch an unerfahrene Kleinanleger vermittelt worden sein. Ob hier immer im erforderlichen Maße über die Risiken aufgeklärt wurde, dürfte zumindest fraglich sein. Anleger, die eine Beteiligung an dem Fonds gezeichnet haben und sich angesichts der besorgniserregenden Entwicklung von der Beteiligung lösen wollen, sollten sich daher möglichst schnell fachlich beraten lassen. Angesichts des erheblichen Risikos, das mit einer Beteiligung an derartigen Fonds einher geht, ist gerade bei unerfahrenen Anlegern von einer umfangreichen Aufklärungspflicht im Rahmen des Erwerbs der Beteiligung auszugehen. Da der Prospekt allerdings darauf hinweist, dass es sich hier um ein Produkt nur für erfahrene Anleger handelt, bedarf es bei der Prüfung etwaiger Ansprüche in jedem Fall einer Beratung durch einen ausgewiesenen Fachmann.
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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
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