Betrugsvorwürfe gegen Phoenix-Insolvenzverwalter |
|
|
|
Gegen den Phoenix-Insolvenzverwalter Frank Schmitt von der Kanzlei Schultze & Braun (Schubra) wurde Anzeige erstattet, weil dieser zu hohe Gebühren abgerechnet haben soll, indem er 163 Millionen Euro Treuhandgelder gesetzeswidrig der Insolvenzmasse von Phoenix hinzugerechnet habe. Der Phoenix-Insolvenzplan war kürzlich vom Landgericht Frankfurt gekippt worden, weil es feststellte, dass Treuhandgelder fälschlicher Weise der Insolvenzmasse zugerechnet wurden. Schmitt entgegnet den Vorwürfen mit der Feststellung, dass bei Phoenix sämtliche Gelder vermischt worden seien und daher eine Zuordnung zu Treuhandkonten nicht möglich sei. Die Abrechnung sei daher korrekt. Aus diesem Grunde will er auch das oben erwähnte Urteil des Landgerichts Frankfurt vom Bundesgerichtshof überprüfen lassen.
|
||||
Sonstiges
Vermittlerportal
Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
Aktuelles
- Aktuelles Urteil: Schadenersatz wegen Kick-Backs in noch mehr Fällen möglich
- Beipackzettel soll überarbeitet werden
- Krise bei Immobilien-Dachfonds setzt sich fort
- Falschberatung bei offenem Immobilienfonds: Commerzbank verurteilt
- Verjährung von Schadenersatzansprüchen prüfen lassen
- Krise bei Immobilienfonds zieht immer weitere Kreise
- Stiftung Warentest lehnt Rolle des Finanz-TÜV ab
- BGH: Finanzvertriebe haften für unlautere Machenschaften ihrer Handelsvertreter
- BaFin verhängt Bußgelder wegen Verstoßes gegen Beratungsprotokoll-Pflicht
- Anlageberatung durch Bankberater lässt noch immer zu Wünschen übrig


