EdW will Geld |
|
|
|
Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) hat damit begonnen, die ersten Zahlungsbescheide an ihre Mitgliedsunternehmen zu versenden, um Geld für die Entschädigung der von der Phoenix-Pleite betroffenen Anleger einzusammeln. Das berichtet die Finanzzeitung des Handelsblatts in ihrer Ausgabe vom 20. Dezember 2007. Die unter akutem Geldmangel leidende Entschädigungseinrichtung benötigt zusätzliche Mittel, um im Mai nächsten Jahres erste Abschläge an die Betroffenen auszuzahlen. Für diesen ersten Schritt benötigt sie ca. 30 Mio. Euro. Insgesamt wird von einem Finanzbedarf von 180 Mio. Euro ausgegangen; in der Kasse hat die EdW aber nur 7 Mio. Euro. Viele von der Nachzahlung betroffene Unternehmen versuchen, ihrer Zahlungspflicht zu entgehen, in dem sie entweder eine Vollbanklizenz beantragt haben und damit die Entschädigungseinrichtung verlassen können oder in dem sie gegen die Zahlungsbescheide klagen.
|
||||
Sonstiges
Vermittlerportal
Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
Aktuelles
- Aktuelles Urteil: Schadenersatz wegen Kick-Backs in noch mehr Fällen möglich
- Beipackzettel soll überarbeitet werden
- Krise bei Immobilien-Dachfonds setzt sich fort
- Falschberatung bei offenem Immobilienfonds: Commerzbank verurteilt
- Verjährung von Schadenersatzansprüchen prüfen lassen
- Krise bei Immobilienfonds zieht immer weitere Kreise
- Stiftung Warentest lehnt Rolle des Finanz-TÜV ab
- BGH: Finanzvertriebe haften für unlautere Machenschaften ihrer Handelsvertreter
- BaFin verhängt Bußgelder wegen Verstoßes gegen Beratungsprotokoll-Pflicht
- Anlageberatung durch Bankberater lässt noch immer zu Wünschen übrig


