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EdW von Phoenix-Anlegern verklagt

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Die Serie von Negativ-Meldungen über die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) reißt nicht ab. Nachdem die EdW jüngst mit ihrem Versuch gescheitert ist, auf dem Klageweg gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young Schadenersatz zu erreichen, wird sie nun ihrerseits von Anlegern des insolventen Optionshändlers Phoenix verklagt. Das berichtet das Handelsblatt am 14. April 2008.

Hintergrund der Klagen ist die Ablehnung von Schadenersatzansprüchen solcher Anleger durch die EdW, die noch vor der Insolvenz von Phoenix höhere Auszahlungen erhalten haben. Es ist zu vermuten, dass die EdW auf diesem Wege versucht, die Höhe der zu leistenden Entschädigungen für die Anleger der Phoenix möglichst gering zu halten. Angesichts einer Entschädigungssumme von ca. 180 Mio. Euro und nur rund 7 Mio. Euro Kassenbestand überrascht dies nicht.

Die EdW vertröstet die geprellten Phoenix-Anleger derweil auf den Sommer und stellt angeblich in Aussicht, dass bis Ende des Jahres rund 6.000 Fälle entschieden sein sollen. Sollten bis dahin aber die Mitgliedsunternehmen der Entschädigungseinrichtung nicht weitere Mittel zur Verfügung gestellt haben, dürfte das lange Warten der Geschädigten wohl weiter gehen.
 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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