Schwerer Vorwurf gegen Citibank: Strafanzeige wegen Urkundenfälschung |
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Es klingt unglaublich, was die Süddeutsche Zeitung am 14. August 2009 berichtet. Angeblich sollen zwei Kunden der Citibank, die über das Institut Zertifikate der US-Pleitebank Lehman Brothers erworben hatten, Strafanzeige wegen Urkundenfälschung erstattet haben.
Sie werfen der Bank vor, ihre Risikoprofile gefälscht zu haben. Diese sollen sie als besonders risikofreudig ausweisen, obwohl sie selbst die Profile nie so ausgefüllt haben wollen.
Als einer der beiden Kunden nach der Pleite des US-Bankhauses Lehman die Citibank aufforderte, ihm die Kaufdokumente für die inzwischen wertlosen Zertifikate vorzulegen, habe die Citibank ihm plötzlich das Risikoprofil vorgelegt, von dem der Kunde sicher ist, dass er es nie so ausgefüllt und unterschrieben habe. Darüber hinaus soll die Bank eine Wertpapierorder vorgelegt haben, auf der der Kunde erklärt haben soll, dass er auf die Aushändigung von Unterlagen zu den Risiken des Anlageproduktes verzichte. Auch ein Hinweis auf Provisionen zu Gunsten der Citibank soll handschriftlich hinzugefügt worden sein. Die beiden Anleger verdächtigen nach Angaben der Zeitung nun den Bankberater, der beiden die Anlage in Lehman-Zertifikate vermittelt hatte, die Unterschriften und Dokumente gefälscht zu haben, um so zu verhindern, dass die beiden Kunden Schadenersatz gegen die Citibank geltend machen können. Die Citibank weist die Vorwürfe, es handele sich hier um ein abgestimmtes Verhalten, zurück und will allenfalls von einem Einzelfall sprechen, der gegenwärtig
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