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Lehman: auch nach der Pleite weiter verdient

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Es ist kaum zu glauben. Während viele Anleger schmerzliche Verluste hinnehmen mussten und die Weltwirtschaft auf eine rasante Talfahrt geschickt wurde, erfreuten sich zahlreiche ehemalige Mitarbeiter des insolventen US-Bankhauses Lehman-Brothers an Garantieboni für die Krisenjahre 2008 und 2009. Nach Informationen des SPIEGEL sollen 2.500 ehemalige Mitarbeiter rund 2 Mrd. Dollar an Boni kassiert haben.

Nach diesen Informationen soll das japanische Finanzinstitut Nomura die Ex-Lehman-Banker übernommen und mit den Garantieboni zum Bleiben bewogen haben. Da diese Garantieboni steuerlich wie Fixgehälter behandelt würden, soll in diesen Fällen nicht einmal die britische Strafsteuer zum Zuge kommen, der ansonsten rund 50 Prozent der Boni zum Opfer gefallen wären. Doch damit nicht genug. Angeblich soll der neue Europachef von Nomura, der früher Europachef von Lehman gewesen ist, auch noch 17,3 Mio. Dollar beim Lehman-Konkursverwalter einklagen, weil ihm dieser Betrag in seiner Zeit als Lehman-Mitarbeiter zugesichert, aber bisher nicht ausbezahlt worden sei.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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