Frankfurter Sparkasse: noch 98 Lehman-Klagen |
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Die Frankfurter Sparkasse sieht sich laut Medienberichten trotz Vergleichszahlungen in Millionenhöhe noch knapp 100 Klagen wegen des Verkaufs von Lehman-Zertifikaten ausgesetzt.
Das Institut soll den Opfern der Lehman-Pleite im Rahmen eines Vergleichsangebots rund 39,4 Mio. € gezahlt haben. Das Vergleichsangebot beinhaltete den Rückkauf der Zertifikate zu 50 Prozent des Nominalwertes und ist inzwischen abgelaufen. Rund 350 Kunden sollen das Angebot nicht angenommen haben.
Zu diesen 350 Kunden dürften auch die 98 Kläger gehören, die sich nicht damit abfinden wollen, auf einem Großteil ihres Schadens sitzen zu bleiben. Neben den anhängigen Klagen stehen auch noch neun Berufungs- und Revisionsverhandlungen an, so der Chef der Frankfurter Sparkasse, Herbert Hans Grüntker, bei der Vorstellung der Bilanz für das Jahr 2009. Insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Urteile des OLG Hamburg (wir berichteten) werden die Urteile mit Spannung erwartet.
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