Chef von Victory-Filmfonds vor Gericht |
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Der Initiator der Victory Medienfonds steht wegen des Verdachts auf Betrug, Steuerhinterziehung und Untreue vor Gericht. Das berichtet das Handelsblatt am 16. Juni 2009.
Das Landgericht Augsburg befasst sich mit den Vorwürfen gegen Franz Landerer. Die Anklage wegen Untreue soll nach Auskunft des Gerichts nur zum Teil zugelassen worden sein. Landerer ist nicht der erste Chef eines Medienfonds, der vor Gericht landete. Vor ihm erwischte es bereits den VIP Medienfonds-Manager Andreas Schmid, der im Jahr 2007 zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt wurde. Er war wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Dem Initiator der Victory Medienfonds, Franz Landerer, wird angeblich vorgeworfen, für das Jahr 2001 bewusst eine falsche Steuererklärung für einen seiner Fonds abgegeben zu haben. Darüber hinaus soll er Gelder zwischen Fonds verschoben haben. Für Anleger dürfte neben den angeblichen Verfehlungen des Angeklagten, über die das Gericht nun zu urteilen hat, besonders ärgerlich sein, dass für einige Victory-Fonds inzwischen das Steuerkonzept geplatzt ist; hier drohen nun erhebliche Nachforderungen durch die Steuerbehörden. Auch diese Entwicklung findet ihre Parallele bei den VIP-Medienfonds. Insgesamt sollen rund 8.500 Anleger rund 350 Mio. € bei den verschiedenen Victory Medienfonds angelegt haben. Die Dachgesellschaft der Fonds (Victory Media AG) hat im Jahr 2006 Insolvenz angemeldet.
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