Ulrich Engler wohl in Florida |
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Wie die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer Ausgabe vom 18. Oktober 2007 berichtet, befindet sich der Geschäftsführer der Private Commercial Office Inc. (PCO), Ulrich Engler, in Florida. Laut FTD bemüht sich das Amtsgericht Mannheim derzeit um seine Auslieferung nach Deutschland, wo er bereits wegen mehrerer Betrugsdelikte verurteilt worden ist. Die Staatsanwaltschaft Mannheim schätzt den Schaden, der auf das Konto von Engler geht, allein in Deutschland auf rund 120 bis 160 Mio. Dollar. Dazu kommen noch geprellte Anleger aus Österreich, der Schweiz und aus Liechtenstein. Da auch viel Schwarzgeld eingesammelt wurde, werde das wahre Ausmaß des Schadens wohl nie ans Tageslicht kommen, so ein Anleger-Anwalt. Da Engler seine Geschäfte von den USA aus betrieben hat, versuchen die Anwälte der geprellten Anleger, wenigstens die Vermittler der Engler-Produkte ausfindig zu machen, um im Rahmen des Schadenersatzes wenigstens einen Teil der verschwundenen Gelder zurück zu bekommen. Angeblich sollen besonders verärgerte Anleger bereits über den Einsatz von Kopfgeldjägern nachdenken, um Englers habhaft zu werden.
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