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Film- und Medienfonds: Immer neue Rückforderungen der Steuerbehörden

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Viele Anleger von Medien- bzw. Filmfonds haben bereits unerfreuliche Post der zuständigen Finanzbehörden wegen Steuernachforderungen erhalten. Laut Medienberichten hat es nunmehr knapp 10.000 Anleger des Düsseldorfer Emissionshauses Ideenkapital erwischt. Es soll sich hierbei um Anleger der Fonds Mediastream 1, 2 und 3 handeln.

Dass die Finanzbehörden nun auch bei Fonds wie Mediastream die Frage der Zulässigkeit der Verlustzuweisungen neu aufrollen, überrascht. Im Gegensatz zu den bisherigen Fonds, die sich in dieser Frage mit den Finanzbehörden auseinandersetzen müssen, handelt es sich hierbei nämlich nicht um leasingähnliche Fonds. Sie weisen ein unternehmerisches Restrisiko für den Anleger auf, weil die Lizenzzahlungen nicht zu 100 Prozent abgesichert sind. Offensichtlich sind nunmehr auch solche Fonds in das Visier des Fiskus geraten. Zwar hat auch Ideenkapital angekündigt, gerichtlich gegen das Ansinnen der Finanzbehörden vorzugehen. Dennoch ist das Risiko für Anleger erheblich, möglicherweise 20 bis 45 Prozent ihrer Beteiligungssumme nachträglich an das Finanzamt zurückzahlen zu müssen.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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