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Lehman Insolvenz: Streit um Milliarden

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Das Landgericht Frankfurt am Main hat sich mit einem Streit zu beschäftigen, der zwischen Anwälten von Insolvenzverwaltern unterschiedlicher Lehman-Töchter ausgebrochen ist. Es soll dabei um Kundengelder in Höhe von rund 1 Mrd. US-Dollar gehen, die kurz vor der Pleite des US-Bankhauses von einer britischen an eine deutsche Lehman-Tochter überwiesen worden sind. Nun beanspruchen die Insolvenzverwalter beider Gesellschaften das Geld.

Das Gericht hat als Verkündungstermin den 7. Oktober 2010 festgesetzt. Doch selbst wenn an diesem Tag ein Urteil verkündet werden sollte, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angesichts des hohen Streitwertes mit einem Gang durch alle Instanzen zu rechnen, so dass ein endgültiges Urteil in weiter Ferne liegen dürfte.

Für deutsche Anleger, die mit ihren Lehman-Zertifikaten Opfer der Bankenpleite geworden sind, hat die gerichtliche Auseinandersetzung wahrscheinlich keine zusätzlichen negativen Auswirkungen, da die Zertifikate von einer niederländischen Lehman-Tochter herausgegeben wurden. Damit besteht für sie kein Anspruch auf Vermögenswerte, über die im deutschen Insolvenzverfahren entschieden wird.

 

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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.

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