Medico Fonds: es sieht schlecht aus |
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Über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei den Medico Fonds und über die Gefahren, die Beteiligungen an geschlossenen Fonds innewohnen, haben wir bereits mehrfach berichtet. Nun scheinen sich insbesondere beim Medico Fonds Nr. 31 schlimmste Befürchtungen zu bewahrheiten.
Schon die Tatsache, dass die Fonds Nr. 31, 33 und 34 über negative Auseinandersetzungsguthaben verfügen, zeigt, wie prekär die finanzielle Situation mancher Medico Fonds ist. Zusätzlich sehen sich Gesellschafter des Fonds Nr. 31, die ihre Beteiligung gekündigt haben, einer Nachzahlungsforderung von rund 5.250 € ausgesetzt. Doch auch den übrigen Gesellschaftern bleiben weitere schlechte Nachrichten nicht erspart. Angeblich soll im Rahmen einer Gesellschafterversammlung die Geschäftsführung die Erwartung einer baldigen Insolvenz des Fonds Nr. 31 geäußert haben. In diesem Fall wäre eine Nachzahlung der Gesellschafter von 30 Prozent fällig, so Gebau, was den bisherigen Ausschüttungen aus der Hafteinlage entspräche. Diese drohende Insolvenz könne durch eine freiwillige Zahlung der Gesellschafter von 30 Prozent der jeweiligen Einlage abgewendet werden. Wegen der geringen Präsenz sollen auf der Gesellschafterversammlung jedoch keine Beschlüsse hierzu gefasst worden sein. Anleger müssen jedoch davon ausgehen, dass ihnen in absehbarer Zeit ein entsprechender Beschlussvorschlag vorgelegt wird. Anleger sollten sich daher mit der Frage beschäftigen, ob eine weitere Zahlung tatsächlich ein sinnvoller Weg ist, den Fonds zu retten. Angeblich wollen sich weder der Komplementär, noch die Gebau, noch die Apo-Bank an diesen Zahlungen beteiligen, was zumindest Zweifel aufkommen lässt, ob der vorgeschlagene Weg von Erfolg gekrönt sein wird. Vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung möglicher Ansprüche sollten Anleger rechtzeitig über die Geltendmachung von Schadenersatz nachdenken. Angesichts der schwierigen Materie sollte hier unbedingt ein erfahrener Fachmann zur Klärung der eigenen Rechtsposition eingeschaltet werden.
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Vermittler sehen sich gerade in jüngster Zeit sehr häufig dem Problem ausgesetzt, dass Kapitalanlagen einen deutlich schlechteren Verlauf genommen haben, als dies in den Prospekten und durch die Initiatoren der Produkte oder sonstige Verantwortliche dargestellt wurde. Schlimmstenfalls sind sogar Totalverluste eingetreten.
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