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Ehemaliger K1-Fondsmanager tot

Tragisches Ende für den ehemaligen Geschäftsführer des K1-Fonds, Dieter Frerichs. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft Würzburg entzog er sich seiner Verhaftung auf Mallorca und der anschließenden Auslieferung nach Deutschland durch Selbstmord. Frerichs galt als Komplize des K1-Fondsgründers Kiener, der Presseberichten zufolge bereits seit Oktober 2009 in Untersuchungshaft sitzt.

Frerichs und Kiener sollen Anleger und zahlreiche Banken mit den Fonds „K1 Global" und „K1 Invest" um mehr als 300 Mio. € geprellt haben. Die Fonds sollen nach dem bekannten Schneeballsystem funktioniert haben. Die versprochenen hohen Renditen wurden über frisches Geld von Neuinvestoren finanziert. Im Zuge der Finanzkrise flog das System im Oktober 2009 auf. Während Kiener schnell in U-Haft landete, soll die spanische Polizei erst im April dieses Jahres Haftbefehl gegen Frerichs erlassen haben. Nachdem Frerichs relativ schnell gegen Auflagen aus der U-Haft entlassen wurde, drohte aufgrund eines internationalen Haftbefehls die erneute Festnahme und Auslieferung an Deutschland, der er sich durch seine Flucht und den Suizid offenbar entziehen wollte. Angehörige äußerten den Verdacht, es handele sich nicht um Selbstmord. Frerichs sei bei seinem Fluchtversuch von Polizisten erschossen worden.

 

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