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Ex-Badenia-Vorstand zu Freiheitsstrafe verurteilt

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Ein ehemaliger Finanzvorstand der Barmenia Bausparkasse ist vom Landgericht Mannheim wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Darüber hinaus muss er 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verrichten.

Nach Auffassung des Gerichts hat der Verurteilte der Bausparkasse einen Schaden von rund 3,7 Mio. € zugefügt. So hatte er in drei Fällen bei Eigentumswohnungen wissentlich überhöhte Verkehrs- und Beleihungswerte angesetzt, was in der Folge zu einer unzureichenden Absicherung der für den Erwerb dieser Objekte ausgereichten Darlehen führte. Weiter Schaden wurde wegen der Ausreichung von ungesicherten Darlehen und Zahlung von Vorschüssen an einen Immobilienvermittler verursacht, der inzwischen Insolvenz angemeldet hat. Weil er ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte, sprach das Gericht eine Bewährungsstrafe aus.

Bisher ist die Badenia Bausparkasse vor allem wegen der Finanzierung von sogenannten Schrottimmobilien in die Schlagzeilen geraten. Zahlreiche geschädigte Anleger haben die Bausparkasse inzwischen auf Schadenersatz verklagt.

 

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